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Speziell für Lehrer
Supervision als Balintgruppen-Arbeit
Die Gruppe kann sich aus bis zu 12
Lehrerinnen und Lehrern unterschiedlicher Schultypen
zusammensetzen. Die Treffen finden in der Regel
wöchentlich für zwei Stunden statt.
In jeder Gruppensitzung werden ca. zwei Fälle
bearbeitet. Das heißt, dass zwei Kolleg/innen
Situationen berichten, die für sie in irgendeiner
Form problematisch waren. Wichtig ist dabei, dass diese
Berichte nicht vorstrukturiert worden sind, sondern in
spontaner Art und Weise vorgetragen und die
ausgelösten Gefühle und Fantasien deutlich
werden.
In der Balintgruppe wird unter Einbeziehung der
Gruppenmitglieder versucht, die Reaktions- und
Verhaltensweise des berichtenden Lehrers oder der
Lehrerin in der geschilderten Szene auf seine
unbewußten Motivationen hin zu verstehen.
Nicht selten ist das unbewußte Verhalten in einem
Konflikt maßgebend für die Eskalation eben
dieses Konfliktes.
- Durch diese Gruppenarbeit wird
versucht
- Probleme einer Lösung
näher zu bringen
- Sensibilität für das
eigene Verhalten in Streß- oder
Konfliktsituationen zu trainieren
- Selbsterfahrungsprozesse zu
initiieren
- Selbstwahrnehmung für
unbewußte Prozesse zu schulen.
- Die Gruppe
arbeitet als offene Gruppe. Das heißt, dass
jederzeit neue Telnehmer/innen dazukommen können,
sich allerdings nach einer Probesitzung für acht
Sitzungen festlegen müssen, um eine gewisse
Kontinuität als Gruppe zu gewährleisten.
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